7 Rules of Life

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Weil ich es so wahr fand. Manchmal findet man bei Facebook eben doch noch etwas sinnvolles.

1. Auch ich neige dazu gerne ab und an in der Vergangenheit zu leben. Altem nachzutrauern und mir Vorwürfe zu machen, weil einiges in der Vergangenheit nicht geklappt hat, wie ich es gerne wollte bzw. nicht ganz so toll gelaufen ist und ich einiges auch echt verbockt habe. Aber was bringt es mir? Was bringt es mir ewig darüber nachzugrübeln, was wäre wenn… mir Vorwürfe zu machen und mich schlecht zu fühlen?
Ich habe immer noch eine Zukunft, aus der ich das Beste machen kann… ein Zukunft, in der ich versuchen kann alte Fehler zu vermeiden, so gut es eben möglich ist…

2. Natürlich ist es durchaus sinnvoll sich auch mal Gedanken darüber zu machen, was andere von einem denken. Besonders in einem Beruf, wie ich ihn lerne. Allerdings sollte man sich nicht STÄNDIG darüber Sorgen, was andere von einem denken könnten, ob sie einen wohl mögen, ob sie wohl einverstanden sind, mit dem was man gerade gesagt hat etc. Vor allem nicht im Alltag. Man kann nicht jedem Menschen gefallen, es wird immer jemanden geben, der einen nicht leiden kann, so wie es auch immer Leute geben wird, die ich nicht ausstehen kann. Frage ist dann nur, wie man damit umgeht.

6. Niemand ist Schuld, wenn ich mit mir und meinem Leben nicht zufrieden und deshalb unglücklich bin. Ich allein bin meines Glückes SChmied 😉

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Entschuldigt den kleinen Exkurs. Ende 😉

Zurück auf Station.

Frau N. leicht dement (?) ist etwas unruhig, möchte einen anderen Arzt haben und vor allem möchte sie jetzt nach Hause gehen. Ein bisschen nett diskutieren. Nein, sie nimmt sich jetzt ein Taxi und fährt nach Hause. Sie mag den Arzt nicht. Und überhaupt liegt sie ja nur rum hier.
Dann möchte sie ganz schnell auf die Toilette.
In den letzten Tagen bekam Frau N. dafür immer das Steckbecken, aber ich bin bereits vor einer Woche mit ihr aufgestanden und weiß, dass sie durchaus auch zur Toilette gehen kann. Langsam richtet sie sich also auf. Als sie auf der Bettkante sitzt und sie aufstehen möchte, sagt sie “Nu geht es schon los. Ich kann doch nicht in die Hose pinkeln!” Ich möchte sie beruhigen und sagen: “Selbst wenn, ist es nicht so schlimm, sie haben ja eine Schutzhose an!” Frau N. guckt mich an, dann lässt sich rücklings wieder ins Bett fallen und ruft:
“DANN PINKEL ICH EBEN IN DIE HOSE!”

Ein paar Stunden später. Frau N. bekommt mit, dass sie eine Bettnachbarin hat (nach einigen Tagen). Sie guckt irritiert auf und zu der Dame herüber. Winkt und grüßt. Beim Zurücksinken sagt sie laut zu mir:
“Noch so ein Opfer!”

Die Frau ist echt toll! 😉 Sehr nett und freundlich und durch bestimmte Kommentare auch wirklich lustig. Vor allem, da sie eben teilweise auch echt klar und lustig zusammen ist.