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Yeahh. Lange nichts mehr gepostet?! Hm. Bin nicht so ganz auf der Höhe momentan. Oder zu sehr auf der Höhe. Wie auch immer. Wie manche wissen ist dies nur der Hauptblog. Der “Pseudoblog”. Ich bin also nicht verschollen, nur momentan einfach ein bisschen viel mit mir und meiner emotionalen Welt beschäftigt. So sehr, dass ich keine Lust auf “Pseudo” hab. Könnte hier endlos über verschiedene psychische Erkrankungen posten.
Gute Idee eigentlich. Werde ich demnächst mal in Angriff nehmen, dann bin ich hier auch wieder aktiver.

Na ja, wer sagt, bis dahin warten kann er nicht, der solle mir eine E-Mail (oder noch viel besser einen Kommentar mit seiner E-Mail-Adresse)schreiben. Damit ich entscheiden kann, ob er es wert ist, die wahren Abgründe meiner Selbst zu erfahren. [Vergesst nicht den Link zu eurem Blog :P]
Spaß beiseite. 😉

[Ich bin total normal. Mal mehr, mal weniger ;)]

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Blickwinkel

Weil es gerade selbst in meinem nahen Umkreis Thema ist. Und weil ich es super geschrieben finde. Weil ich möchte, dass dieses Thema mehr ins Bewusstsein rückt…

Zwischen Himmel und Erde

Jacky. Eigentlich Jacqueline, aber das mag sie nicht und auf RTLII nannte sich die eine auch so… also warum nicht. Ist schließlich ziemlich viel cooler, wie sie mir erklärt, als sie mit ihrem Bärchenshirt vor mir im Bett sitzt. Es passt viel besser zu ihren 12 Jahren als Jacky… aber was weiß ich schon.

Jacky und ich, wir kennen uns schon ganz gut, immerhin ist sie nicht zum ersten Mal da. So wüst wie heute sieht sie allerdings sonst nicht aus… 12-jährigen stehen blaue Augen nicht und auch keine geschwollene Wange oder Kratzer auf den Armen. Nein, nicht das, was ihr nun denkt… keine Prügelei. Jacky hat Epilepsie und weil das bei ihr in vielerlei Hinsicht ein bisschen schwierig ist mit den Medikamenten, hat sie in der Schule einen Anfall gehabt. “So richtig einen.” belehrt sie mich, während sie mir ihre Prellungen zur Begutachtung zeigt, aber ihre Augen schauen traurig…

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Privat vs. “Kasse”

Ich habe mich lange nicht mehr richtig zu Wort gemeldet. Nun wird es definitiv mal wieder Zeit.

Ich arbeite momentan in einer Privatklinik. Also nur Privatpatienten bzw. auch mal Selbstzahler, letztere aber nur vereinzelt.
Ich, selbst früher privat versichert über meine Eltern, hab zwar gewusst, dass es, teils sogar große, Unterschiede zwischen privat und gesetzlich versichert gibt, z.B. die Wartezeiten auf einen Termin beim Facharzt poder sogar im Wartezimmer; aber das es selbst im Krankenhaus solche UNterschiede gibt war mir nicht bewusst.

Allein die Zimmer.
Während ich auf einer Normalstation auch schonmal 4-Bett-Zimmer vorgefunden habe, gibt es hier in der Privatklinik natürlich nur 1- Bett- bzw- 2-Bett-Zimmer. Ja, richtig, 2 – Bett – Zimmer gibt es auch. Privat versichert ist eben nicht gleich privat versichert. Da gibt es eben doch noch diverse UNterschiede, u.a. z.B. ob 1-Bett versichert oder eben “nur” 2-Bett, ob Chefarztbehandlung oder doch nicht….
Die Zimmer sind natürlich auch größer, heller, schöner eingerichtet. Hier gilt nicht: möglichst praktisch und funktional, sondern eben vor allem stilvoll und angenehm. In jedem Zimmer gibt es einen großen langen Schreibtisch und eine kleine Sitzecke mit bequemen Sesselstühlen und Glastischchen. DIe Betten sind aus dunklem Holz und nicht aus dem üblichen Krankenhausgestellen, die man eben so kennt. aUch die Bettwäsche ist nicht die übliche Krankenhauswäsche, sondern eher edel. Farblich auf das Zimmer und Bett abgestimmt. Pastellfarbend. Auch Handtücher etc. sind nicht die, die man auf normalen Stationen findet…
Es gibt zum Frühstück IMMER Obstsalat. Zur Kaffeezeit jeden Tag ein Stück Kuchen.
An alle gesetzlich Versicherten Leser, habt ihr das im Krankenhaus schon erlebt? 😉 Ich kenne es jedenfalls nicht. Auch Saft ist genug da, jederzeit verfügbar. Und nicht nur eine Sorte…

Auch die Physiotherapie turnt deutlich öfter dort rum, als ich es auf den “gewöhnlichen” Stationen empfunden habe. Ergotherapie, Entspannung etc. sind keine Fremd- oder psychiatrische Begriffe mehr.

Die Patienten selber… nein,ich möchte keinesfalls behaupten, dass ALLE Privatpatienten auf ihr Recht und die ihnen zustehenden Leistungen pochen, manche sind wirklich bescheiden, freundlich nett, zuvorkommend. Aber es gibt eben auch ein paar Ausnahmen, die denken sie wären Patienten erster Klasse. Was sie irgendwie auch zu sein scheinen, wenn man mal genauer überlegt.

Warum muss es so extreme Unterschiede in der Behandlung zwischen den verschiedenen Versicherungsarten (gesetzlich vs. privat) überhaupt geben? WAs soll das? Sind die privat versicherten Patienten mehr wert, bloß weil sie vermutlich mehr Geld haben als andere, “bloß normal” gesetzlich versichrte Patienten? Sinbd nicht alle gleich? WAs rechtfertigt dann also so eine unterschiedliche Behandlung?
WAs meint ihr?